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Aufglasuren

Aufglasuren

Bei den Aufglasuren handelt es sich um eine besondere Glasurart, die erst nach dem zweiten Brand (Glasurbrand) auf das Keramikwerkstück aufgetragen und im Anschluss daran erneut gebrannt wird. Mit Hilfe dieses vielseitigen Gestaltungsmittels lassen sich formschöne Dekorbilder auftragen, die sich vor allen Dingen durch ihre aufregenden Farb-und Glanzeffekte auszeichnen. Um ein optimales Brennergebnis nach dem Aufglasurbrand erzielen zu können, muss bereits für den vorangehenden Glasurbrand die richtige Wahl der passenden Inglasur erfolgen. Dabei erweist sich insbesondere die Kennzeichnung „aufglasurverträglich“ als unerlässliches Kriterium, um später einen erfolgreichen Aufglasurbrand durchführen zu können.  Darüber hinaus sollte man während des Brennvorgangs die optimalen Brenntemperaturen für den Aufglasurbrand beachten. Diese liegen zwischen 640°C und 740°C Grad für Anwendungen auf Steingutglasuren und zwischen 740°C und 780°C Grad für Anwendungen auf Steinzeug.  Jedoch muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Aufglasur-Dekore aufgrund des relativ geringtemperaturigen Brennprozesses für gewöhnlich nicht spülmaschinenfest sind. Allerdings finden sich hier einige Ausnahmen, bei denen auch eine Reinigung der Keramikstücke durch die Spülmaschine durchgeführt werden kann. 

Lüsterpräparate – für eine metallisch schimmernde Farbpracht

Die Lüsterpräparate, auch Lüsterfarben genannt, sind ein Glasurüberzug, der sich insbesondere durch seinen stark (metallisch) schimmernden Glanz auszeichnet. Ihre häufigste Verwendung finden hochwertige Lüsterpräparate bei der Herstellung von Fayencen, aber auch Porzellan- oder Glaskeramiken können mit diesem vielseitigen Gestaltungsmittel kunstvoll verziert werden.  Das Auftragen der Lüsterfarben erfolgt unter Zuhilfenahme eines feinhaarigen Pinsels, mit dem man die Glasur flächig auf das Werkstück aufträgt. Dank der vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten kann mit diesem kreativen Gestaltungsmittel jedes Keramikwerkstück auf besondere Weise geschmackvoll verschönert werden. 

Edelmetallpräparate – kunstvolles Design dank glanzvoller Highlights

Bei den Edelmetallpräparaten handelt es sich um einen qualitätsvollen Glasurüberzug, mit dem hochwertige Keramikwaren geschmackvoll verziert werden können. Hier werden in Abhängigkeit vom intendierten Ergebnis entweder stark schimmernde Glanzedelmetallpräparate oder glanzlose Seidenmattpräparate verwendet. Vor allen Dingen kostbar schillernde Glanzedelmetallpräparate wie Glanzgold oder Glanzplatin erfreuen sich bei passionierten Keramikkünstlern großer Beliebtheit. Um eine möglichst geschmackvolle Dekoroptik erzielen zu können, empfiehlt es sich die hochwertigen Aufglasuren mit einem feinen Haarpinsel dünn auf das Keramikstück aufzutragen. Nach Belieben können die Aufglasuren auch mit einer Verdünnung bis zu 20 Prozent verwässert werden.  Auf diese Weise präsentiert sich das Edelmetallpräparat als einzigartiges Gestaltungshilfsmittel, das dank seiner Vielzahl an Dekorvariationen jedes Keramikwerkstück zu einem kleinen Kunstwerk veredeln kann.           

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